Kolpingsfamilie Rottweil e.V.

 

 

 Wenn Himmel und Erde sich berühren

 "Freude lässt sich nicht gebieten, nicht befehlen, nicht machen, Freude will geboren werden,

  dass Herz will sie freiwillig ergreifen; also muss man das Herz auch gewähren lassen.“

 Adolph Kolping

 

 Wer kennt sie nicht, jene Momente im Leben, in denen die Freude das Herz erfüllt

 und überspringen lässt. Es sind all jene Momente, in welchen wir spüren und erahnen,

 dass Himmel und Erde, göttliche und menschliche Welt, sich berühren.

 In der Adventszeit, der Vorbereitungszeit auf das Fest der Geburt Christi, sollen wir

 Christen für diese Momente sensibler werden.

 In diesen Momenten wird in uns immer jene Freude neu geboren, die wir nicht

 selber machen können. Jene Freude, von der Adolph Kolping (siehe obiges Zitat)

 spricht.

 Es ist auch jene Freude, die uns am Fest der Geburt Christi immer wieder neu

 verkündet  wird. Gott geht ein bleibendes Bündnis mit dieser Welt ein, eine bleibende

 Verbindung von göttlicher und menschlicher Welt. Eine Verbindung, die alles

 Menschliche, das Schöne wie das Leidvolle, annimmt.

 Scheitern und Neuanfang

 Schmerz und Heilung

 Leid und Freude

 Tod und Leben.

 Was immer in unserem Leben sich gerade ereignet, Gott ist mit uns.

 Die katholische Liturgie in der Heiligen Nacht drückt dieses Geheimnis so aus:

 „Freut euch im Herrn, heute ist uns der Heiland geboren. Heute ist der wahre Friede

  vom Himmel herabgestiegen.“

 Ich wünsche allen eine gesegnete Zeit

 Walter Humm

 Diözesanpräses

 

 

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